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Gerrit Fauser Gerrit Fauser
 Spieler-Nr:
 Position:
 Nationalität:
 cm / kg:
 Schusshand:
- 23 -
Stürmer
GER
182 / 89
links

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Unglückliche Niederlage gegen Ingolstadt

Hannover, 06.10.2006. Die Hannover Scorpions haben am Freitag Abend in der TUI Arena vor 5.077 Zuschauern eine 1:3-Niederlage (0:0, 0:1, 1:2), angesichts der gezeigten Leistung aber ganz bestimmt keinen sprichwörtlichen Beinbruch erlitten. Vielleicht fehlte den Cracks um Hans Zach nach der kraftraubenden Bayernreise am Ende der bis zur letzten Minute völlig offenen Partie ein bißchen die Spritzigkeit. Das schlechtere Team aber waren die Scorpions keinesfalls.

In einem torlosen Eröffnungsdrittel - Alex Jung auf Seiten der Scorpions erwischte wie seine Ingolstädter Kollege Jimmy Waite einen Sahnetag - hatten die Gastgeber mit einer wiederum sehr kompakt stehenden Abwehr und den zwingenderen Chancen in der Offensive (Rob Hisey in der 12. sowie Derek Bekar in der 20. Minute scheiterten denkbar knapp) insgesamt etwas mehr vom Spiel.

Auch im Mittelabschnitt erarbeiteten sich die Scorpions spätestens nach dem Führungstreffer der Panther durch Seidenberg in der 27. Minute nicht nur optisch ein Übergewicht. Die Scorpions kämpften um jeden Millimeter Eis und schossen aus allen verfügbaren Rohren, scheiterten jedoch am immer sicherer auftretenden Jimmy Waite im Ingolstädter Kasten. Freilich blieben auch die Gäste bei ihren Entlastungsangriffen stets gefährlich. Alex Jung allerdings stand Waite in keinster Weise nach und hielt sein Gehäuse souverän sauber. Das Zwischenresultat von 0:1 für die Gäste bei Drittelende mochte man als etwas schmeichelhaft bezeichnen.

Im Schlussabschnitt machten die Scorpions da weiter, wo sie im Mitteldrittel aufgehört hatten. Mit aller Macht drückten sie auf den Ausgleich, allein die Scheibe wollte nicht ins Tor. Selbst vom zweiten Treffer der Gäste durch Valicevic in der 50. Minute ließen sie sich nicht beeindrucken und hielten mit großem Kampf dagegen. Der Lohn für den wirklich aufopferungsvollen Einsatz schließlich das hochverdiente 1:2 durch Rob Hisey nach Vorarbeit von Todd Warriner und Dan Lambert. Die Fans in der TUI Arena witterten Morgenluft. Die Scorpions warfen nun in der Schlussphase alles nach vorne und drängten auf den Ausgleich. Eine Strafe gegen Sascha Goc in der 60. Minute wegen Behinderung aber brachte die Hausherren um die Chance, durch Herausnahme des Goalies und mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis eventuell doch noch mit letzter Kraft das 2:2 und damit die Verlängerung zu erzwingen. Doug Ast machte schließlich mit seinem Treffer zum 1:3 für die in den entscheidenden Spielsituationen vielleicht etwas abgezockteren Gäste den Sieg perfekt. 

Schämen mussten sich die Scorpions für die unglückliche Niederlage keinesfalls. Vielmehr durften sie sich eine insgesamt und angesichts der Energieverluste während der zurückliegenden Bayern-Tour starke Leistung bescheinigen lassen. Auch Chefcoach Hans Zach wollte seiner Truppe in der anschließenden Pressekonferenz nicht einmal andeutungsweise einen Vorwurf machen: "Meine Jungs haben immer an ihre Chance geglaubt, bravourös gekämpft und bis zur letzten Minute um den Sieg gespielt. Kein Wunder, dass ihnen in den entscheidenden Momenten gegen Ende der Partie ein wenig die Spritzigkeit fehlte".

Hannover Scorpions - ERC Ingolstadt 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)

0:1 Seidenberg (Higgins, Holland) 26:55 Min., 0:2 Valicevic (Holland) 49:35 Min., 1:2 Hisey (Warriner, Lambert) 56:04 Min., 1:3 Ast (Tripp) 59:24 Min. PP1

Strafen: Hannover 20, Ingolstadt 12+10 (Seidenberg)

Schiedsrichter: Schütz

Zuschauer: 5.077 

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